Zum Hauptinhalt springen
19. September 2025

5. BENdA-Vernetzungstreffen 2025: Austausch, Inspiration und neue Impulse

Sich zu praxiserprobter Projektarbeit austauschen und voneinander profitieren – unter diesem Motto fand am 16. und 17. September 2025 das fünfte BENdA-Vernetzungstreffen in Berlin-Kreuzberg statt. In vertrauter Atmosphäre kamen die Akteur*innen aus den Rat geben-Projekten zusammen, um ihre Erfahrungen zu teilen, innovative Ansätze kennenzulernen und neue Ideen für die Zusammenarbeit mit Bezugspersonen junger Menschen mit Migrationsgeschichte zu entwickeln.

Tag 1: Good Practice teilen – voneinander lernen

Zum Auftakt des Treffens präsentierten die teilnehmenden Projekte ihre erfolgreichen Praxisbeispiele. Im Mittelpunkt standen Themen wie Vernetzung, Veranstaltungsformate, Schulungsinhalte, Öffentlichkeitsarbeit und Akquise. Die Projektakteur*innen tauschten sich intensiv über wirksame Methoden aus und gewannen dabei zahlreiche Impulse für ihre zukünftige Arbeit. Immer im Fokus: die Stärkung von Bezugspersonen im Übergang junger Menschen von der Schule in die Berufsausbildung.

Die vorgestellten Ansätze zeigten eindrucksvoll, wie viel Fachwissen und Engagement in den Projekten steckt – und wie wertvoll der Austausch auf Augenhöhe ist, um voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu stärken.

Tag 2: Input, Reflexion und praktische Übungen

Der zweite Tag war geprägt von zwei fachlichen Inputs und anwendungsorientierter Vertiefung:

  • Nutzung von künstlicher Intelligenz in der Beratung und Schulung von Bezugspersonen
    Sabine Mutubma, bekannt als die Redenberaterin, gab einen praxisnahen Einblick in aktuelle KI-Tools und ihre Einsatzmöglichkeiten in der Projektarbeit. Anschließend diskutierten die Teilnehmenden Anwendungsideen und reflektierten die Chancen und Herausforderungen digitaler Unterstützung.
  • Critical Whiteness in der Arbeit mit Bezugspersonen von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte
    Maria Leue und Susan Mwai sensibilisierten in ihrem Input für rassismuskritische Perspektiven in der Zusammenarbeit mit Bezugspersonen – sowohl mit als auch ohne Migrationsgeschichte. In gemeinsamen Übungen wurden Handlungsmöglichkeiten für eine machtsensible, diskriminierungskritische Praxis erarbeitet.

Fazit: Gemeinsam weiterdenken und stärken

Das Vernetzungstreffen hat erneut gezeigt: fachlicher Austausch, gegenseitige Beratung und gemeinsame Unterstützung sind zentrale Elemente, um Bezugspersonen junger Menschen im Übergang Schule-Beruf wirksam begleiten und stärken zu können. Die Vielfalt an Perspektiven und Erfahrungen war inspirierend und ermutigend – für die Teilnehmenden ebenso wie für die Weiterentwicklung der Projektarbeit insgesamt.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für den offenen, respektvollen Austausch, die kreativen Ideen und das gemeinsame Weiterdenken!