Die Berliner Bildungslandschaft ist vielfältig. Doch es ist oft schwierig, das passende Bildungs- oder Beratungsangebot zu finden. Hier setzt unser Rat geben-Projekt Check up an und bietet mit seinem kostenfreien VHS-Kurs wertvolle Informationsvermittlung. Der Kurs unterstützt Bezugspersonen junger Menschen in ihrer Rolle als Ratgebende und Begleitende bei der beruflichen Orientierung. Ziel ist es, die Vorteile einer dualen Ausbildung zu beleuchten.
Teilnehmende erhalten einen Überblick über die Wege im Berliner Bildungssystem für junge Menschen, im Fokus ist die Situation junger Menschen mit Fluchthintergrund. Wie gelangt man zum Schulabschluss? Wie findet man die richtige Ausbildung? Wer kann beraten? Wie kann ich als Ratgebende die berufliche Orientierung begleiten? Wir geben Input zu praktischen Angeboten und tragen Ideen für die Gesprächsführung zusammen. Anhand von Fallbeispielen diskutieren wir Bildungs- und Ausbildungsoptionen, Orientierungsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote. Und wir geben wichtige Informationen zur Jugendberufsagentur Berlin.
Der kostenlose Kurs findet am Mittwoch, den 29.04.2026, von 17:30 bis 20:30 in der Alte Mälzerei in Berlin statt. Hier geht es zur Anmeldung.
Wie funktioniert die duale Ausbildung? Welche Berufe stehen Jugendlichen offen? Und welche finanziellen sowie begleitenden Unterstützungsangebote gibt es für Familien? Diesen und weiteren Fragen widmete sich die Informationsveranstaltung „Duale Ausbildung“, die am 9. April 2026 in Einbeck stattfand. Unsere Kolleginnen Katrin Janke und Angela Koll aus dem Rat geben-Projekt „Schule-Ausbildung-Beruf: Berufsausbildung bewusst stärken“ gaben dabei einen verständlichen und praxisnahen Überblick rund um das Thema Ausbildung in Deutschland.
Insgesamt nahmen rund 70 Interessierte an der Veranstaltung teil – darunter Eltern, Familienangehörige sowie Mentorinnen und Mentoren, die Jugendliche beim Übergang in das Berufsleben begleiten.
Auch verschiedene Institutionen waren vertreten, darunter das Jobcenter, die Agentur für Arbeit, die Berufsberatung, die Polizei Niedersachsen sowie die Bundeswehr. Die Polizei Niedersachsen und die Bundeswehr informierten über ihre regionalen Ausbildungsangebote und stellten die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten innerhalb ihrer Organisationen vor.
Die Veranstaltung bot eine hilfreiche Orientierung für alle Beteiligten und zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und chancenreich die duale Ausbildung ist.
Fazit: Eine rundum gelungene Veranstaltung mit wertvollen Impulsen für den Start in die berufliche Zukunft.
Tipp: Am 22.06.2026 findet die nächste Veranstaltung in diesem Format im Kino „Schauburg“ in Northeim statt.
Am 27. Januar 2026 fand die Mofa-Veranstaltung „Arbeit und Zukunft in Deutschland: Duale Ausbildung einfach erklärt“ in Kooperation mit Feine Ukraine e.V. und der KAUSA-Landesstelle Hamburg statt.
Ziel der Veranstaltung war es, Eltern sowie weitere Bezugspersonen von jungen ukrainischen Zugewanderten über das System der dualen Berufsausbildung in Deutschland zu informieren. Gleichzeitig sollten sie darin gestärkt werden, die Bildungs- und Berufswege von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte aktiv und selbstbewusst zu begleiten.
Ein besonderes Highlight bildete das Interview mit Dmytro Z., der 2022 gemeinsam mit seiner Mutter nach Deutschland kam, um Schutz vor dem Krieg zu finden. Nach seiner Ankunft begann er eine Ausbildung im Bereich Logistik. Seine persönliche Geschichte machte deutlich, dass trotz vieler Herausforderungen berufliche Perspektiven in Deutschland für junge Geflüchtete, insbesondere in der dualen Ausbildung, möglich sind.
Das große Interesse der Teilnehmenden zeigte sich auch daran, dass viele den Wunsch nach weiterführenden Informations- und Schulungsangeboten äußerten. Daraufhin wurden am 12. und 13. März 2026 zwei vertiefende Schulungen organisiert. Diese behandelten die Themen „Duale Ausbildung“ sowie „Bewerbungstraining“ und wurden sowohl auf Deutsch als auch auf Ukrainisch durchgeführt.
Mehr über die MofA-Aktivitäten und Beratungsangebote erfährst du auch auf ihrem Instagram-Kanal
Am 26. Juni 2025 fand in den Media Docks in Lübeck das vierte bundesweite BENdA-Fokusgruppentreffen im Rahmen des Modellprogramms „Rat geben – Ja zur Ausbildung!“ statt. Die 16 Rat geben-Projekte kamen aus ganz Deutschland zusammen, um sich über aktuelle Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam Strategien für mehr Bildungsgerechtigkeit zu entwickeln. Dieses Mal lag der Fokus auf den Themen „Aktuelle Trends auf dem Ausbildungsmarkt” „Passungsprobleme” und „Jobs der Zukunft.”
Nach einer Begrüßung durch die Projektleitungen von BENdA und der BQL eröffneten fachliche Impulse die Veranstaltung:
Radostina Bratanova (BENdA) stellte zentrale Trends vor: Jugendliche mit Migrationsgeschichte beginnen weiterhin deutlich seltener und später eine duale Ausbildung – nur rund 35–39 % im Vergleich zu 54 % bei Jugendlichen ohne Migrationshintergrund. Gleichzeitig wächst die Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen, insbesondere in technischen und handwerklichen Berufen. Die wachsende Bedeutung sogenannter „Green Skills“ wurde hervorgehoben – Fähigkeiten, die im Kontext der ökologischen und digitalen Transformation zunehmend relevant werden. „Der Weg in die Berufe der Zukunft beginnt mit inklusiver Bildung und digitaler Teilhabe – beides muss für junge Menschen mit Migrationsgeschichte gezielt gefördert werden.“
Damla Türkel vom Projekt PLAN A+ betonte in ihrem Beitrag, dass sich die Arbeitswelt durch technologische und ökologische Veränderungen stark wandelt. Besonders in den Bereichen Pflege, Bildung, IT und Nachhaltigkeit entstehen neue Berufschancen. Zentrale Zukunftskompetenzen seien dabei analytisches Denken, digitale Fähigkeiten und interkulturelle Kommunikation. Ihr Appell: „Zukunftskompetenzen müssen gezielt gefördert werden – besonders bei Jugendlichen mit Migrationsgeschichte.“
Stefan Vieck, Teamleiter des Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Lübeck, gab in einem kurzen Online-Beitrag einen Einblick in die aktuelle Ausbildungsplatzsituation in der Region Lübeck.
Am Nachmittag wurden in themenspezifischen Barcamps der Fachbereiche Regionalkoordination, Wissensnetz und Öffentlichkeitsarbeit Best Practices ausgetauscht und gemeinsam neue Ansätze zur Förderung chancengerechter Ausbildungswege erarbeitet.
Die Veranstaltung wurde von Barbara Hilgert moderiert und bot den Teilnehmenden einen wertvollen Raum für Austausch, Reflexion und bundesweite Vernetzung.
Das nächste Fokusgruppentreffen wird am 30. September in digitaler Form stattfinden.
Am 4. und 11. Februar 2025 fand die erste Online-Schulung für Sporttrainer*innen unseres Hamburger Rat geben-Projekt “Mobil für Ausbildung” statt. Die Schulung wurde in Kooperation mit dem Hamburger Sportbund (HSB) durchgeführt. Sie bot neben einem umfassenden Überblick über die duale Ausbildung, auch wertvolle Informationen zu Anlaufstellen, Bewerbungstrainings und weitere Schulungsmaterialien. Die teilnehmenden Sporttrainer konnten durch die Teilnahme zudem auch fünf Lerneinheiten (LE) für die Verlängerung ihrer Übungsleiterlizenzen erwerben.
“Ich fand die Schulung sehr interessant. Bei mir ist die Ausbildung schon etwas her, und es ist spannend zu sehen, wie es heute läuft.” sagte ein Teilnehmer.
Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie weitere Rückmeldungen seitens der Teilnehmenden erhalten Sie hier
Ende Oktober besuchte Dr. Rolf Schmachtenberg, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Rat geben -Projekt “JumB – Jugendliche mit Perspektive für eine Berufsausbildung “in Güstrow. Dieses wird in Güstrow und an weiteren Standorten in Mecklenburg-Vorpommern vom Träger BiLSE – Bildungs-Service für Europa von Mai 2023 bis April 2026 umgesetzt.
Im BILSE-Institut sprach Dr. Schmachtenberg mit Bezugspersonen, Mitarbeiter*innen des Projekts und weiteren Beteiligten über die Vorgehensweise und Besonderheiten des Projekts. In Mecklenburg-Vorpommern werden bislang vor allem Eltern und Verwandte von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte zum Thema Berufsausbildung beraten. Dabei ist das Projekt vorrangig im ländlichen Raum aktiv, wo ein vergleichsweise geringer Anteil von Personen mit Migrationsgeschichte lebt. Als Erfolgsfaktor hat sich insbesondere die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Einrichtungen, die einen guten Kontakt zu Migrant*innen haben, ergeben, wie beispielsweise der Migrationsbeirat oder die Koordinierungsstelle Geflüchteter.
Staatssekretär Dr. Schmachtenberg würdigte die Arbeit des Projekts:
“Der Austausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Projektes und den Teilnehmenden hat verdeutlicht, wie wichtig es ist, Personen aus dem persönlichen Umfeld junger Menschen zum Übergang Schule-Berufsausbildung zu beraten. Oftmals fehlt etwa Wissen über das Ausbildungssystem in Deutschland und die langfristige Bedeutung einer Berufsausbildung. Die Beratungen und Schulungen im Programm “Rat geben – Ja zur Ausbildung!” leistet einen wichtigen Beitrag, dass sich mehr junge Menschen mit Migrationsgeschichte für eine Berufsausbildung entscheiden.“
Als Bildungsdienstleister unterstützen wir flexibel, bedarfsgerecht und mit geeigneten Analyse-, Lehr- und Lernmethoden unsere Kunden.
Für uns wird durch berufliche Bildung eine unverzichtbare Chance entwickelt für diejenigen, die individuelle Handlungsspielräume erweitern wollen, ihren beruflichen und sozialen Aufstieg planen, Qualifikationsdefizite beheben möchten oder ihre Vermittlungsaussichten am Arbeitsmarkt verbessern wollen.
Als Bildungsdienstleister unterstützen wir flexibel, bedarfsgerecht und mit geeigneten Analyse-, Lehr- und Lernmethoden unsere Kunden.
Seit Firmengründung 1992 verfolgen wir die Idee des Bildungs – Service für Europa (BilSE). Investition in Bildung bedeutet Zukunftsorientierung und Entwicklung. Unsere Aktivitäten begleiten die Umsetzung europäischer Strategien (Lebenslanges Lernen, Gleichstellung, Gesellschaftliche Teilhabe). Vielfältige und häufig langjährige Verknüpfungen in thematische Netzwerke dienen der festen regionalen Verwurzelung und nachhaltigen Akzeptanz durch unsere Kunden.
Der Leitspruch des BilSE-Instituts spiegelt unseren nach innen und außen gerichteten Qualitätsanspruch: Bildung macht den Unterschied!
Unternehmer ohne Grenzen e.V. realisiert das Projekt als Vorhabenträger in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e.V. (ASM) als Teilvorhabenpartner.
Unternehmer ohne Grenzen e.V. erleichtert die Integration und Teilhabe an der Gesellschaft in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Bildung, insbesondere für Menschen mit Migrationsgeschichte und aktiviert durch Empowerment ihre Potentiale. Der Verein spricht langjährig sozialräumlich die große Bezugspersonengruppe der Eltern mit Zuwanderungsgeschichte in 7 Gebieten an. Über den Arbeitskreis Hamburger Elternlotsenprojekte besteht Zugang zu weiteren Sozialräumen von Eltern mit Zuwanderungsgeschichte.
ASM berät Unternehmen, Jugendliche und Eltern über Berufsbilder nach dem Berufsbildungsgesetz und rund um das Thema Ausbildung. In enger Zusammenarbeit mit der Jugendberufsagentur vermittelt ASM sozial benachteiligte Jugendliche und Geflüchtete in die Ausbildung. Größtes Projekt zur Ausbildungsunterstützung ist die bei ASM angesiedelte KAUSA-Landesstelle Hamburg.
Seit 2004 besteht die BQL Berufsausbildungs- und Qualifizierungsagentur Lübeck GmbH (BQL) als umfangreich vernetztes Bildungsunternehmen. Mit der Erfahrung aus vielen Maßnahmen und Projekten agieren wir im Raum Lübeck und darüber hinaus.